Auf einer Wand an der Freitreppe am Rabbiner Rülf Platz in Saarbrücken sind zwei spiegelverkehrte Z mit Sprühfarbe aufgebracht.  (Foto: IMAGO / BeckerBredel)

Weniger Meldungen wegen strafbarer "Z"-Symbole

  31.10.2022 | 12:26 Uhr

Das "Z"-Symbol gilt als Zeichen der Unterstützung des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Vor allem im Frühjahr war es immer wieder in Städten an Wänden oder Mülleimern zu sehen. Die Beschmierungen haben zwar nachgelassen. Ganz verschwunden sind sie aber nicht.

Meldungen über sogenannte "Z"-Symbole in der Öffentlichkeit gehen im Saarland insgesamt zurück. Das teilte das Landespolizeipräsidium dem SR mit – ohne allerdings eine konkrete Zahl melden zu können.

Zu Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine sind die prorussischen "Z"-Symbole häufiger in der Öffentlichkeit aufgetaucht. So hatten Unbekannte etwa im April und Mai in Saarlouis, Merzig und Saarbrücken Wände und Mülleimer damit beschmiert.

Bis zu drei Jahre Haft

Das letzte "Z"-Symbol wurde Anfang Oktober gemeldet. Außerdem laufen Ermittlungen wegen eines Vorfalls auf dem Gelände der Europäischen Schule/TGBBZ II in Saarbrücken-Malstatt von Ende September. Dabei wurde ein "Z" auf ein Plakat gesprüht. 

Das "Z"-Symbol kann als Billigung des Angriffskriegs als strafbar gewertet werden. Es drohen bis zu drei Jahre Haft. 

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 31.10.2022 berichtet.

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