Cornhole-Meisterschaften in Quierschied (Foto: SR)

Im Saarland spielt die Cornhole-Elite

Leonie Rottmann / mit Informationen von Regina Schwald   18.05.2019 | 08:30 Uhr

Mehrere Spieler werfen abwechselnd gefüllte Maissäckchen auf eine angehobene Plattform mit einem Loch – dieses Spiel nennt sich „Cornhole“. Besonders in den USA ist es beliebt, aber auch in Deutschland gibt es mittlerweile immer mehr Spieler. Am Wochenende treffen sich die besten deutschen Cornhole-Spieler in Quierschied und werfen um die Titel der Deutschen Meister.

Rund 100 Spielerinnen und Spieler aus ganz Deutschland wollen am Samstag und am Sonntag mit den Maissäckchen ihre Wurffähigkeiten demonstrieren. Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Einzel und Doppel bei den Damen und Herren ist die Sackloch-Spielgemeinschaft im TV Quierschied, die auch mit zahlreichen Akteuren um die Titelvergabe spielen will.

WimS: Cornhole-Meisterschaft in Quierschied (17.05.2019)
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 17.05.2019, Länge: 03:34 Min.]
WimS: Cornhole-Meisterschaft in Quierschied (17.05.2019)

Bliesgauer werfen Maissäckchen

Neuerdings wird Cornhole auch im Bliesgau angeboten – im Gartencafé „Fräulein Ida“ in Reinheim. Dort treffen sich begeisterte Cornhole-Spieler, um ein ordentliches Match zu spielen. Das Prinzip ist einfach: Zwei Paare spielen überkreuz gegeneinander und werfen die Maissäckchen. Landet das Säckchen auf dem Brett, gibt es einen Punkt. Fällt es in das Loch, sind es drei. Beim Spiel kommt es auf die Technik und das Augenmaß an, denn die Bretter sind acht Meter voneinander entfernt.

Woher das Spiel mit den Maissäckchen kommt, ist umstritten. Seit den 1990er-Jahren ist es vor allem in den Vereinigten Staaten besonders beliebt. Andere Quellen geben aber Deutschland im 14. Jahrhundert als Ursprungsland an.

Über dieses Thema wurde auch in der SR-Sendung Wir im Saarland - Saar nur! vom 17.05.2019 berichtet.

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