Polizei (Foto: dpa)

Fall von illegalem Welpenhandel in Burbach aufgedeckt

  14.12.2020 | 06:57 Uhr

Die Polizei hat am Samstag in Saarbrücken-Burbach einen Fall von illegalem Welpenhandel aufgedeckt. Den Angaben zufolge wurden acht Welpen in desolatem Zustand aus einer Wohnung gerettet. Den entscheidenden Hinweis bekam die Polizei durch einen Kaufinteressenten.

Ein Mann hatte sich an die Polizei gewandt, nachdem er zuvor einen Termin mit dem Welpenhändler gehabt hatte. Der Händler hatte Polizeiangaben zufolge in einer Wochenzeitung Welpen inseriert.

Der Kaufinteressent hatte daraufhin einen Termin für die Übergabe eines Tieres vereinbart. Allerdings kamen ihm Zweifel an dem Kauf, weil der Verkäufer nicht alle notwendigen Unterlagen vorweisen konnte. Auch hätten die Umstände alles andere als seriös gewirkt, so die Polizei.

Trick überführt Täter

Mit dem Verkäufer wurde ein weiteres Treffen in Malstatt vereinbart indem Kaufinteresse vorgetäuscht wurde. Bei dem Treffen wurde der Verkäufer bereits von Polizeibeamten erwartet. Der Verkäufer führte die Beamten zu seiner nahegelegenen Wohnung. Dort wurden acht Hundewelpen gefunden, die sich teilweise in einem desolaten Gesundheitszustand befanden.

In Absprache mit dem zuständigen Veterinäramt und der Hilfe von Tierschützern wurden die Welpen in umliegende Tierkliniken verbracht. Der Verkäufer muss sich nun wegen mehrerer Verstöße gegen das Tierschutzgesetz verantworten.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 14.12.2020 berichtet.

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