Hospizwochen in Neunkirchen- Humor am Lebensende (Foto: Heinz Hinse und Karl-Horst Möhl)

Mit spitzer Feder dem Tod den Schrecken nehmen

  24.09.2019 | 07:29 Uhr

"Wer bis zuletzt lacht, lacht am besten": Unter diesem Motto haben sich der Theologe Heinz Hinse und der Cartoonist Karl-Horst Möhl mit den Thema Sterben und Tod beschäftigt. Ihre Zeichnungen werden nun im Rahmen der Hospizwochen in Neunkirchen ausgestellt.

Seinen Humor auch am Lebensende nicht zu verlieren ist ein wesentlicher Bestandteil der Hospizarbeit. Und genau darin geht es auch in den Zeichnungen der beiden mittlerweile verstorbenen Künstler Karl-Horst Möhl und Heinz Hinse. Mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor zeigen sie dem Tod die kalte Schulter - und nehmen ihm dadurch auch seinen Schrecken.

Die Ausstellung mit den Zeichnungen im Neunkircher Rathaus wird am heute Abend um 18.00 Uhr eröffnet. Danach können die Bilder montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr besichtigt werden.

Wie wichtig der Humor am Lebensende ist

Außerdem läuft im Rahmen der Hospizwoche am Donnerstag um 17.00 Uhr im Cinetower der Film "Heute bin ich blond" - eine Tragikomödie über ein 21-jähriges Mädchen mit einer Krebsdiagnose. Der Eintritt ist frei, es werden aber Spenden für die Hospizarbeit gesammelt. Und am 1. Oktober lädt Hospizleiterin Ute Seibert um 16.00 Uhr ins Neunkircher Rathaus, um über die Bedeutung von Humor am Lebensende zu diskutieren.

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja