Honigbienen sitzen auf Bienenwaben. (Foto: Cindy Riechau/dpa)

Honig aus dem „Paradies“

  04.08.2019 | 12:13 Uhr

Seit dem Sommer 2018 leben elf Bienenvölker im „Paradies“, dem Landschaftsgarten der Völklinger Hütte zwischen der Kokerei und der Saar. Für kommenden Mittwoch lädt das Weltkulturerbe nun zu einer speziellen Führung ein.

Schon dreimal konnte der „Völklinger Paradies Honig“ geerntet werden. Bald ist es wieder soweit. Passend dazu steht am kommenden Mittwoch, 7. August, um 15.00 Uhr eine spezielle Führung an. Imker Stefan Barnickel erklärt, wie die von ihm bewirtschafteten Bienen im ehemaligen Eisenwerk leben und wie er als Imker in einem Unesco-Weltkulturerbe arbeitet. Außerdem erläutert er, warum die Bienen der Völklinger Hütte nur bestimmte Sorten Honig sammeln.

Natur erobert sich Kokerei zurück

Das „Paradies“ ist ein „wilder“ Landschaftsgarten auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei. Tiere und Pflanzen konnten sich hier frei entfalten und haben Stück für Stück das Gelände zurückerobert. Nach den Plänen von Catherina Gräfin Bernadotte von der Insel Mainau entstand hier ein 33.000 Quadratmeter großer Landschaftsgarten, der die Symbiose von Industrie und Natur in zwölf Gartenräumen inszenieren soll.

Die Bienen-Führung wird am Samstag, 17. August, um 16.00 Uhr wiederholt. Der Eintritt ist kostenfrei. Da aber die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte um Anmeldung unter Telefon 06898-9100100.

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