Motorsport-Truck der Homburger Fahrzeugbau-Firma Jung von innen (Foto: SR)

Homburger Firma baut Spezial-Lkw für Motorsport

Stefan Hauch / Onlinefassung: Melina Miller   28.01.2021 | 16:08 Uhr

Die Homburger Firma Jung stellt Spezialtransporter für Rennwagen und rollende Büros für den europäischen Motorsport her. Damit hat sich das Unternehmen fest am Markt etabliert - zu den Kunden zählt unter anderem das Formel 1-Team von Lewis Hamilton.

Die Homburger Firma Jung Fahrzeugbau hat sich mit exklusiven Lkw-Trailern einen Namen im europäischen Motorsport gemacht. Die Firma beliefert nach eigenen Angaben unter anderem alle Formel-Klassen, die Moto-GP und die DTM mit den Spezialtransportern für Rennwagen und rollenden Konferenzräumen - made in Homburg. "Wir liefern 20 bis 22 Fahrzeuge im Jahr an den gesamten Motorsport in Europa", sagt Unternehmenschef Axel Jung.

Video [aktueller bericht, 29.01.2021, Länge: 2:44 Min.]
Homburger Unternehmen baut Spezialtransporter für den Motorsport

Ausstattung nach Kundenwunsch

Seit 95 Jahren gibt es die Firma Jung Fahrzeugbau. Seit sieben Jahren boomt das Geschäft mit den Spezialanfertigungen für den Motorsport. Die Firma hat sich damit einen Namen in der Branche gemacht. Von der Planung über den Rohbau bis zur exklusiven Innenausstattung werde alles nach Kundenwünschen in Handarbeit in Homburg gefertigt, so Jung.

Dafür beschäftigt er 100 Mitarbeiter - und ist auf der Suche nach 20 weiteren. Momentan sei es aber gar nicht so einfach, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Die Auftragsbücher seien aber voll. Zu den Kunden zählt nach Angaben des Unternehmens auch das Formel 1-Weltmeisterteam mit Lewis Hamilton von Mercedes.

Einzelwerte bis 1,5 Millionen Euro

Damit alle Aufträge pünktlich umgesetzt werden können, soll in diesem Sommer eine neue Produktionshalle gebaut werden. Die preisliche Spanne für eine der Spezialanfertigungen, je nach technischer Ausrüstung, beginne bei circa 300.000 Euro und reiche bis zu Einzelwerten von 1,5 Millionen Euro, sagt Jung.

Über dieses Thema hat auch die SR-Hörfunksendung "Region am Nachmittag" am 28.01.2021 berichtet.

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