Das Rathaus in Homburg (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Streit zwischen Stadt und Detektiven erneut vor Gericht

Florian Possinger / Onlinefassung: Sandra Schick   13.12.2019 | 13:57 Uhr

Der Streit im Zuge der Homburger Überwachungsaffäre geht in die nächste Runde. Das Detektivbüro hat Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Düsseldorf eingelegt. Je nach Ausgang des Verfahrens muss die Stadt Homburg möglicherweise doch noch Geld an die beauftragte Detektei zahlen.

Video [aktueller bericht, 13.12.2019, Länge: 4:21 Min.]
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Im Oktober war vor dem Landgericht Düsseldorf die Klage der Detektei auf Zahlung des Restbetrags in Höhe von 70.000 Euro für die Beschattung von Mitarbeitern des Homburger Bauhofs abgewiesen worden. Das Gericht hatte damals die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Detektive beanstandet.

Für das Revisionsverfahren ist nun das Oberlandesgericht Düsseldorf zuständig. Vom Ausgang des Verfahrens ist außerdem abhängig, in welcher Höhe der Homburger Stadtrat seinerseits Rüdiger Schneidewind auf Schadenersatz verklagen kann. Die Detektei hatte der Stadt für ihre Arbeit über 300.000 Euro in Rechnung gestellt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 13.12.2019 berichtet.

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