Plakat der Polizei warnt vor Betrug am Telefon (Foto: Martin Gerten/dpa)

Telefon-Betrüger geben sich in Homburg als Polizisten aus

  20.12.2019 | 11:10 Uhr

Wenig Erfolg mit einer alten Masche: In Homburg haben Betrüger am Donnerstagabend versucht, an Informationen über das Vermögen von Bürgern heranzukommen, indem sie sich am Telefon als Kriminalbeamte ausgaben. Doch die meisten durchschauten den Trick.

Sie hätten Einbrecher festgenommen, behaupteten die angeblichen Polizisten, und dabei die Adressen der Angerufenen gefunden. Nun befürchteten sie einen bevorstehenden Einbruch. Um das zu verhindern, bräuchten sie Informationen über Vermögensverhältnisse und Aufbewahrungsorte von Schmuck, Geld und anderen Wertgegenständen.

Dieser Masche gingen die meisten Angerufenen nicht auf den Leim. Laut Polizei verhielten sie sich richtig: Sie gingen auf die Fragen der Betrüger nicht ein und beendeten die Telefonate. Somit sei kein Schaden entstanden.

Tipps der Polizei

In diesem Zusammenhang weist die Polizei grundsätzlich darauf hin, keine Unbekannten in die Wohnung zu lassen. Von angeblichen Amtspersonen soll man sich immer den Dienstausweis zeigen lassen. Bei geringsten Zweifeln soll man bei der Behörde anrufen, von der die angebliche Amtsperson kommt, und währenddessen den Besucher vor der abgesperrten Tür warten lassen.

Am Telefon sollen keine Details zu finanziellen Verhältnissen preisgegeben werden, so die Polizei. Wer sich am Telefon unter Druck gesetzt fühlt, soll einfach auflegen. Und an unbekannte Personen soll man niemals Geld übergeben.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 20.12.2019 berichtet.

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