Ein leerer Aufenthaltsraum in einer geschlossenen Kita.  (Foto: picture alliance/dpa | Sina Schuldt)

Hohe Nachfrage nach Corona-Kinderkrankengeld

  17.05.2021 | 13:19 Uhr

Das zu Beginn des Jahres eingeführte pandemiebedingte Kinderkrankengeld wird im Saarland stark nachgefragt. Nach Angaben der AOK übersteigt die Zahl der Anträge die des regulären Kinderkrankengelds deutlich.

In den ersten drei Monaten des Jahres sind bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland insgesamt fast 6000 Anträge auf das pandemiebedingte Kinderkrankengeld eingegangen. Beim regulären Kinderkrankengeld waren es nur etwa 1700, deutlich weniger als noch 2020. Die Zahl der in Anspruch genommenen freien Tage pro Antrag liege durchschnittlich bei drei Tagen, teilte die AOK mit.

Anspruch ausgeweitet

Mit dem pandemiebedingten Kinderkrankengeld wurde für 2021 die Zahl der Kinderkrankentage für gesetzlich Versicherte erhöht. Zudem soll der Anspruch nicht nur bei Krankheit des Kindes gelten, sondern auch, wenn Kitas und Schulen pandemiebedingt geschlossen sind oder die Betreuung eingeschränkt ist.

Anspruch darauf haben Familien, bei denen eine Betreuung des Kindes unter 12 Jahren zu Hause erforderlich wird. Bei Kindern, die eine Behinderung haben, gilt der Anspruch auch über das 12. Lebensjahr hinaus.

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