Eine Hand mit Geldscheinen (Foto: picture alliance/Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa)

Überbrückungshilfe für Studierende

  02.05.2021 | 17:54 Uhr

Studierende, die durch die Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind, können auch im dritten Corona-Semester Überbrückungshilfen von ihren Hochschulen bekommen. Bis zu 300 Euro zahlen die Hochschulen pro Person aus. Insgesamt umfasst die Überbrückungshilfe 300.000 Euro.

Vor einigen Wochen sind die Hochschulen in das dritte digitale Semester gestartet. Auch die finanzielle Situation für viele Studierende hat sich seit Beginn der Pandemie wenig verbessert – nach wie vor fallen viele typische Jobs für Studierende weg, weil zum Beispiel Restaurants und Bars geschlossen sind.

Gleichzeitig besteht bei Studierenden meist kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Deshalb unterstützt das Saarland wie im Vorjahr in finanzielle Notlage geratene Studierende mit einer kurzfristigen Überbrückungshilfe.

300 Euro pro Monat

Nach einer Bedürftigkeitsprüfung sollen bis zu 300 Euro pro Antragssteller im Monat als reiner Zuschuss gezahlt werden. Insgesamt 300.000 Euro sollen an die betroffenen Studierenden fließen.

Mit diesem Geld stockt das Land die bestehenden Fonds der Hochschulen des Saarlandes auf. Die Überbrückungshilfen werden nach Angaben der Staatskanzlei auf die Universität des Saarlandes, die HTW, die HfM und die HBK aufgeteilt.

Dadurch soll vermieden werden, dass Studenten das Studium wegen einer pandemiebedingten finanziellen Notlage aufgeben müssen.

Auch internationale Studierende antragsberechtigt

 „Durch diese Lösung wollen wir der schwierigen Situation Rechnung tragen und gleichzeitig die Attraktivität des Saarlandes als internationaler Studierendenstandort betonen“, erklärte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) „Die Hilfen werden neben den Landeskindern auch internationale Studierende unterstützen.“

Der Landesfonds des Saarlandes soll die Finanzhilfen des Bundes ergänzen. Diese könnten nicht alle bedüftigen Studenten beanspruchen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 02.05.2021 berichtet.

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