Hepatitis-B-Viren neben menschlichen Zellen. (Foto: dpa)

Deutlich weniger Hepatitis-Erkrankungen im Saarland

  28.07.2019 | 08:30 Uhr

Im Saarland ist die Zahl der Hepatitis-Erkrankungen in den letzten zehn Jahren deutlich gesunken. Hier zeigt sich der Rückgang nach Angaben des Statistischen Landesamtes auch noch stärker als im Bundesschnitt.

Wurden 2007 noch 206 Hepatitis-Erkrankte in saarländischen Krankenhäusern behandelt, waren es 2017 nur noch 65. 45 von ihnen wurden wegen einer akuten, 20 wegen einer chronischen Hepatitis behandelt.

Bundesweit sank die Zahl der Erkrankten mit vollstationärem Krankenhausaufenthalt in diesem Zeitraum um etwa die Hälfte von 7296 auf 3860. Das hat das Statistische Bundesamt anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages am 28. Juli bekannt gegeben.

1,4 Millionen Tote pro Jahr

Weltweit sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO rund 325 Millionen Menschen mit Hepatitis B und C infiziert. Etwa 1,4 Millionen Menschen sterben demnach jedes Jahr an den Folgen. Der Welt-Hepatitis-Tag will global auf die Risiken, aber auch Schutz- und Behandlungsmöglichkeiten von Hepatitis-Infektionen aufmerksam machen. Als Hepatitis wird eine Entzündung der Leber bezeichnet, für die zahlreiche Ursachen verantwortlich sein können.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 27.07.2019 berichtet.

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