Eine pflegebedürftige Frau trägt einen Notknopf am Handgelenk (Foto: picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa)

Immer mehr Menschen nutzen Hausnotruf

  23.12.2019 | 15:06 Uhr

Ein alleinstehender Senior stürzt, kann sich kaum noch bewegen und braucht schnell Hilfe von außen - für solch ein Szenario gibt es den Hausnotruf. Im Saarland steigt die Zahl der Nutzer kontinuierlich.

Fast 9800 Saarländer sind an den Hausnotruf der Integrierten Leitstelle des Saarlandes angeschlossen. Seit 2014 ist die Zahl der Nutzer kontinuierlich gestiegen. Damals lag sie bei knapp 6200.

Die Gesamtzahl der Hausnotrufnutzer liegt laut Rettungszweckverband ZRF sogar noch höher. Der Verband arbeite beim Hausnotruf mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem Arbeiter-Samariter-Bund und dem Malteser Hilfsdienst zusammen. Es gebe aber noch weitere Hausnotrufanbieter im Saarland, deren Hausnotrufgeräte nicht an die Integrierte Leitstelle des Zweckverbands angeschlossen seien.

Automatisierte Hilfe

Der Hausnotruf, mit dem sich hilfsbedürftige Menschen bemerkbar machen können, ist ein elektronisches Meldesystem, das mit einer Notrufzentrale verbunden ist. Der Nutzer trägt einen Funksender um den Hals oder am Arm. Ein Notrufgerät mit Freisprechanlage stellt die Verbindung zur Notrufzentrale her, wenn der Kunde den Notruf auslöst. In der Zentrale sind persönliche Daten  und Kontaktdaten von Angehörigen und Bezugspersonen hinterlegt. Je nach Situation werden Angehörige, Rettungsdienst, Notarzt oder Polizei gerufen.

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