Hans Georg Klein (Foto: SR-R. F. Oettinger)

Hans-Georg Klein-Hudalla gestorben

  01.10.2021 | 16:59 Uhr

Der langjährige stellvertretende SR-Chefredakteur Hans-Georg Klein ist tot. Wie Angehörige dem SR mitteilten, verstarb Klein im Alter von 77 Jahren. Klein arbeitete bis zu seinem Ausscheiden 2006 rund 40 Jahre für den SR.

Hans-Georg Klein-Hudalla arbeitete ab 1966 beim Saarländischen Rundfunk, zunächst als freier Mitarbeiter. Nach einem Volontariat bei der Saarbrücker Zeitung wurde er 1975 in der SR-Chefredaktion festangestellt. Er war 1980 wesentlich am Aufbau der Saarlandwelle beteiligt. 1986 übernahm er die Leitung der Abteilung „Zeitfunk“ mit Schwerpunkt im Bereich „Aktuelles“.

Moderation bei SR 3

Wir erinnern an Hans-Georg Klein-Hudalla
Audio [SR 3, Thomas Gerber, 02.10.2021, Länge: 03:12 Min.]
Wir erinnern an Hans-Georg Klein-Hudalla

1994 wurde Hans-Georg Klein zum stellvertretenden Chefredakteur berufen. 2003 wurde er zudem Programmgruppenleiter „Politik, Wirtschaft, Umwelt und Soziales“.

Hans-Georg Klein, bekannt als „Schorsch Klein“, war den Hörerinnen und Hörern von SR 3 Saarlandwelle unter anderem durch seine Moderation von Informationssendungen sowie durch seine medienkritischen, karikierenden und persiflierenden Kommentare im samstäglichen „Schorschs Papierkorb“ bekannt. Am 1. April 2006 wurde in der "Region am Mittag" die letzte Ausgabe des glossierenden Wochenrückblicks gesendet.

Grasmück würdigt Klein-Hudalla

„SR-Intendant Martin Grasmück würdigte Hans-Georg Klein-Hudalla als journalistisches Vorbild, das die Berichterstattung des SR über viele Jahre mitgeprägt hat: „Schorsch war ein hervorragender Kenner der Region und der Landespolitik. Bei ihm haben sehr viele SR-Journalistinnen und -Journalisten ihr Handwerk gelernt. Auch ich durfte ihm als junger Redakteur über die Schulter schauen und von ihm lernen. Er war nicht nur ein Journalist durch und durch und ein SR-Urgestein, sondern hat auch rund zwei Jahrzehnte als Vorsitzender des Saarländischen Journalistenverbandes über die Landesgrenzen hinaus starke gewerkschaftliche Akzente gesetzt.“

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