Schüler arbeiten in einer Unterrichtsstunde mit Tablets (Foto: picture alliance/Uli Deck/dpa)

Hälfte der digitalen Geräte für Saar-Schüler angeschafft

  20.09.2020 | 11:58 Uhr

Im Saarland ist bisher gut die Hälfte der benötigten digitalen Endgeräte für das Online-Lernen in Schulen angeschafft worden. Wie das Bildungsministerium mitteilte, haben Landkreise, Regionalverband Saarbrücken sowie Städte und Gemeinden rund 12.000 Geräte bestellt, darunter unter anderem Laptops und Tablet-Computer.

Die angeschafften Geräte werden an Schüler ausgeliehen, die solche Geräte nicht selbst haben oder die sie sich nicht leisten können. Insgesamt gelten im Saarland laut Bildungsministerium rund 24.000 Schüler in diesem Sinne als bedürftig.

Flächendeckende Versorgung erst 2021/22

Zum Schulstart hatte Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) Mitte August angekündigt, dass langfristig die klassische Schulbuchausleihe durch eine Medienausleihe ersetzt werden soll, sodass alle Schüler einen Zugang zu einem Tablet erhalten. Allerdings stand zu diesem Zeitpunkt schon fest, dass es eine flächendeckende Versorgung aller Schüler mit Tablets aber erst zum übernächsten Schuljahr 2021/22 geben wird.

Für den kurzfristigen Bedarf hat die Landesregierung selbst 1000 Tablets angeschafft und rund sechs Millionen Euro an die Landkreise als Schulträger weiter gereicht. Schulen können sie bei Bedarf kurzfristig ausleihen. Mit der Anschaffung der Geräte soll digitales Lernen langfristig nicht nur im Katastrophenfall möglich sein, sondern auch in Normalzeiten in den Schulalltag integriert werden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 20.09.2020 berichtet.

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