Ein Foto des Straßenschilds "Jenneweg" in Saarbrücken-Malstatt (Foto: SR/Patrick Wiermer)

Polizei-Großeinsatz auf dem Rastpfuhl

Patrick Wiermer   18.10.2019 | 17:52 Uhr

Am frühen Freitagnachmittag hat es auf dem Rastpfuhl in Saarbrücken einen Großeinsatz der Polizei gegeben. Ein Zeuge hatte zuvor einen Mann mit einer Waffe gesehen. Der Mann hat sich zwischenzeitlich der Polizei gestellt.

Der Zeuge hatte den Mann gegen 13.00 Uhr im Jenneweg im Stadtteil Malstatt aus etwa 50 Metern Entfernung beobachtet. Er soll sich mit seiner Freundin auf der Straße gestritten und dabei einen waffenähnlichen Gegenstand bei sich getragen haben. Anschließend habe er sich dann in einem Haus versteckt.

Insgesamt sechs Kommandos der Polizei, darunter die Operative Einheit, rückten an, um den Mann zu suchen. Allerdings ohne Erfolg. Sie trafen ihn weder vor Ort, noch in seiner Wohnung an. Zuvor hatte die Polizei bereits versucht, ihn per Telefon zu erreichen. Die Wohnung des Mannes wurde durchsucht.

Mann stellt sich der Polizei

Nach Angaben der Polizei hat sich der 21-jährige Mann zwischenzeitlich der Polizei gestellt. Er habe zuvor seinen Rechtsanwalt aufgesucht. Bei der Polizei gab er an, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Softair-Pistole gehandelt hätte. Diese habe er zwischenzeitlich in der Saar entsorgt.

Der 21-Jährige war der Polizei bereits durch mehrere, kleinere Delikte bekannt. Allerdings nicht wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Umfangreiche Straßensperrungen

Für die Dauer des Einsatzes waren am Nachmittag Teile des Jennewegs, der Straße Am Wallenbaum und der Rheinstraße in Saarbrücken gesperrt gewesen.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 18.10.2019 berichtet.

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