Nach dem Großbrand in Homburger Lagerhalle (Foto: SR)

Brandermittler können erstmals Halle betreten

Axel Wagner / mit Informationen von Oliver Buchholz und dpa   25.03.2019 | 14:17 Uhr

Der Brand einer Halle der Kunststofffirma Mobius in Homburg dauert auch nach fast einer Woche noch an. Am Montagvormittag konnten Brandermittler nun erstmals gesicherte Bereiche der Halle betreten, um nach der Ursache des Feuers zu forschen. Unterstützt wurden sie laut Polizei von externen Gutachtern.

Die Feuerwehr geht davon aus, dass die Brandbekämpfung noch bis Freitag andauern wird. Dazu sind tagsüber 15 haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrleute im Einsatz.

Noch immer gibt es schwer erreichbare Glutnester auf dem Firmengelände an der Mainzer Straße. Zwei kleinere Bagger eines Abrissunternehmens sind dabei, die Überreste der einsturzgefährdeten Halle abzutragen und den teils brennenden Kunststoff hinauszuziehen. Dadurch können Feuerwehr und Polizei weiter vordringen und den Brand weiter bekämpfen. Nach Feuerwehrangaben kommt auch ein 150 Tonnen schwerer Großbagger zum Einsatz. Er soll die Stahlkonstruktion der Halle von außen sichern, damit sie nicht einstürzt.

Schaden in Millionenhöhe

Die Halle, in der 500 Tonnen Kunststoffgranulat in großen Tragesäcken gelagert waren und in der am Dienstag das Feuer ausgebrochen war, ist größer als ein Fußballfeld. Ersten Schätzungen der Polizei zufolge liegt der Schaden in Millionenhöhe.

Über dieses Thema hat auch die SR 3 Rundschau vom 25.03.2019 berichtet.

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