Justizia (Foto: Pixabay/WilliamCho)

Kein Durchbruch im Gregorius-Prozess

Barbara Spitzer   23.07.2021 | 17:34 Uhr

Im Mordprozess um den seit September 1991 spurlos verschwundenen Peter Gregorius hat die Auswertung von französischen DNA-Datenbanken keinen Durchbruch gebracht. Damit kommt nun bei der Suche nach der Leiche des mutmaßlichen Mordopfers Schädelzeichnungen eine Schlüsselrolle zu.

Die Schädelzeichnungen basieren auf einem im Jahr 2003 in Lothringen gefundenen Schädel. Bei ihm sollen Ähnlichkeiten mit dem verschwundenen Peter Gregorius nicht auszuschließen sein. Die Anklage wirft den beiden Saarländern Ralf W. und Axel K. vor, Gregorius im Jahr 1991 in einem Wald bei Wadgassen getötet und vergraben zu haben.

Ursprung sind die Angaben eines Kronzeugen, der angab, Ralf W. habe ihm den Mord gestanden. Nun soll möglicherweise mit Hilfe einer Gutachterin die Spur aus Lothringen geprüft werden.

Fortsetzung im September

Diese Nachermittlungen hatte die Verteidigung angestoßen, um die Anklage zu erschüttern. Ob der Plan aufgeht, ist offen. Der Prozess wird im September fortgesetzt.

Über dieses Thema hat auch die Sendung "aktuell um 17.00 Uhr" im SR-Fernsehen vom 23.07.2021 berichtet.

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