Gondwana Praehistorium  (Foto: SR)

Gondwana-Gutachten: Boden nicht standsicher

Diana Kühner-Mert / Onlinefassung: Axel Wagner   10.01.2020 | 18:34 Uhr

Im Streit um mögliche Fehler bei Erschließungsarbeiten für das Prähistorium Gondwana in Landsweiler-Reden gibt auch ein zweites Gutachten dem Betreiber Kuhl Recht. Einen entsprechenden Bericht der „Bild“ bestätigte Kuhl dem SR.

Video [aktueller bericht, 10.01.2020, ab Min: 15:35]
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Dem neuen Gutachten zufolge ist auch der Boden einer zweiten Halle nicht standsicher. Laut dem Zeitungsbericht kommen die Gutachter zu dem Schluss, dass Gondwana so nie hätte gebaut werden dürfen. Der Betreiber streitet darüber schon seit Langem mit der landeseigenen Gesellschaft IKS, die für die Erschließung verantwortlich war.

Risse im Hallenboden

Gondwana-Betreibergesellschaft wirft Land Täuschung vor
Audio [SR 3, Nadine Thielen / Stephan Deppen, 13.01.2020, Länge: 04:12 Min.]
Gondwana-Betreibergesellschaft wirft Land Täuschung vor

Kuhl hatte die Bodengutachten selbst in Auftrag gegeben, nachdem im Hallenboden Risse aufgetreten waren. Er wirft dem Land Täuschung vor und will nun klagen, um aus den Verträgen heraus zu kommen. Die IKS hat die Ansprüche bislang zurückgewiesen.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) teilte dem SR mit, das Gutachten liege dem Ministerium und der IKS noch nicht vor.

Über dieses Thema berichtete auch der „aktuelle bericht“ am 10.01.2020 um 19.20 Uhr im SR Fernsehen.

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