Kindergarten (Foto: pixabay/FeeLoona)

GEW fordert Schutzmaßnahmen in Kitas

  12.05.2020 | 12:40 Uhr

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat einen landesweit einheitlichen und verbindlichen Musterhygieneplan in Kitas gefordert. Er soll analog zum Hygieneplan in Schulen sein.

In einem offenen Brief an das Bildungs- und das Sozialministerium heißt es, "wo keine Standards wie Abstandsregelungen eingehalten werden können, bedarf es praktikabler Lösungen". Die Gefährdungslage müsse aktuell beurteilt und klare einheitliche Regelungen geschaffen werden.

Ein konsequenter Schutz diene Kindern, Eltern und Beschäftigten. Es stelle sich die Frage, wie trotz Ausweitung der Notbetreuung das Infektionsgeschehen eingedämmt bliebe und wie die Gesundheit von Kindern und Fachkräften geschützt werden könne.

"Kleingruppen müssen beibehalten werden"

Die GEW sieht es als besonders wichtig an, dass auch weiterhin die Betreuung in Kleingruppen von maximal fünf Personen aufrecht erhalten wird. Zudem sei ausreichend Personal notwendig, um sicherzustellen, dass sich die Kinder in einzelnen Räumen der Einrichtung nicht oder möglichst wenig begegnen.

Daher müssten je Kindergruppe jeweils mindestens zwei Fachkräfte zur Verfügung stehen, um Aufsicht und Sicherheit zu gewährleisten, heißt es in dem offenen Brief.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 12.05.2020 berichtet.

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