Eine Covid-19-Station im Krankenhaus (Foto: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)

Krankenhausbelegung wird seltener abgefragt

  19.08.2021 | 12:31 Uhr

Das saarländische Gesundheitsministerium fragt die Zahl der im Krankenhaus stationär- und intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten seit Anfang August nur noch dreimal wöchentlich ab. Grund sind die niedrigen Belegungszahlen.

Dass die Belegungszahlen mit Covid-Patienten seltener abgefragt werden ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums auch im Sinne der Kliniken. Zudem stünden Ministerium und Krankenhäuser im engen Kontakt, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Wenn die Situation es erfordere, könnten die Zahlen jederzeit wieder täglich abgefragt werden.

Ganzheitliche Betrachtung des Infektionsgeschehens

Neben dem Inzidenzwert soll auch in Zukunft auf die Auslastung der Krankenhäuser für die Bewertung der Coronalage herangezogen werden. Das sei auch Teil des vom RKI erstellten „Control Covid“-Konzepts, woran sich das Saarland orientiere. Demnach müssen aufgrund der Komplexität des Infektionsgeschehens mehrere Faktoren in Betracht gezogen werden.

Dazu zählen auch die Altersverteilung der Covid-19-Patienten, die Zahl neu aufgetretener Virusvarianten und die Entwicklung des R-Wertes. Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung berücksichtigt das Ministerium diese nach eigenen Angaben bereits seit einiger Zeit im Zusammenhang.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja