Auf Kappelt, Mettlach (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Auf Kappelt: Auch Stritter räumt Fehler ein

Patrick Wiermer / Onlinefassung: Rebecca Kaiser   31.08.2017 | 15:11 Uhr

In der Immobilienaffäre rund um eine Flüchtlingsunterkunft in Saarhölzbach hat nun auch Georg Stritter Fehler eingeräumt. Das geht aus einer Erklärung hervor, die sein Anwalt am Donnerstag bekannt gab. Trotzdem hofft er auf Freispruch.

Stritters Anwalt verlas eine Erklärung. Darin hieß es, dass sich Stritter den Ausführungen des früheren Mettlacher Bürgermeisters Carsten Wiemann (SPD) anschließe.

Stritter fordert Freispruch

Wiemann hatte am ersten Prozesstag ein umfassendes Geständnis abgelegt und sich mehrfach entschuldigt. Laut Wiemann habe es bei dem Deal zwischen ihm, Parteikollege Markus Rausch und Stritter eine Arbeitsteilung gegeben. Demnach sollte Wiemann sich um den Abschluss des Mietvertrags, Rausch um das Gesellschaftsrechtliche und Stritter in seiner Funktion als Verwaltungsrat der Merziger Sparkasse um ein Darlehen kümmern.

In Stritters Erklärung räumte dieser auch Fehler ein. Diese seien allerdings nicht strafrechtlich erheblich. Daher fordert Stritter einen Freispruch. Rausch bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bezüglich Vorteilsgewährung. Er gestand lediglich den Gründungsschwindel bei der Anmeldung der Immobilienfirma GKI ein und das auch nur zu Teilen.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 31.08.2017 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja