Galloway-Rinder auf einer Weide (Foto: picture alliance / dpa | Stefan Sauer)

Galloway-Rinder sollen St. Arnualer Wiesen pflegen

  11.04.2021 | 11:42 Uhr

Galloway-Rinder sollen künftig einen Teil der St. Arnualer Wiesen pflegen. Der Einsatz der schottischen Rasse soll den Artenreichtum im Saarbrücker Naturschutzgebiet sichern.

Bei einem Viertel der Gesamtfläche der St. Arnualer Wiesen handelt es sich um Wiesenflächen, die wegen mangelnder Pflege zuwachsen, erklärt die Landeshauptstadt Saarbrücken. Mittlerweile prägen Brombeerbüsche, artenarme Hochstaudenfluren und Gebüschinseln die Landschaft. Mit dem Beweidungsprojekt soll ein geschützter Lebensraum für Vögel und Insekten zurückgewonnen und erhalten werden.

Zwischen acht und zehn Galloway-Rinder sollen die St. Arnualer Wiesenflächen pflegen. Sie gelten als robuste und genügsame Freilandrasse, die sich bereits in der extensiven Landwirtschaft und Landschaftspflege bewährt habe, teilt die Landeshauptstadt mit. Ein erfahrener Landwirt aus der Region werde die Tiere stellen.

Fläche eingezäunt

Die künftige Weidefläche werde derzeit mit einem Elektrozaun eingezäunt. Danach wird ein Unterstand für die Rinder gebaut. Anschließend können die Tiere auf die Fläche.

Die Gesamtgröße der St. Arnualer Wiesen beträgt laut Stadt rund 36 Hektar. Auf etwa drei Vierteln der Fläche wächst Wald mit hochwertigen Auen- und Sumpfgebüschen. Eingestreut sind kleinere inselartige Bereiche mit Sandrasen und Hochstauden.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja