Eine Kundin zeigt bei einem Friseur auf ihrem Handy das Ergebnis eines Corona-Schnelltests.  (Foto: picture alliance/dpa | Bernd Weissbrod)

Testpflicht führt bei Friseuren zu Umsatzeinbußen

  28.04.2021 | 21:07 Uhr

Seit der Einführung der Testpflicht für Friseurbesuche verzeichnen Salons im Saarland teilweise einen deutlichen Kundenrückgang. Nach einer ersten Kurzumfrage der Landesinnung berichteten einige Betriebe von Umsatzeinbußen von bis zu 80 Prozent.

Vor knapp drei Wochen, als die Corona-Ampel im Saarland auf Gelb umgesprungen war, wurde die Testpflicht für Friseurbesuche eingeführt. Seitdem seien die Umsätze der Salons zum Teil stark zurückgegangen, bei einige Betriebe um bis zu 80 Prozent, so die Landesinnung Friseure und Kosmetik.

FFP2-Masken könnten Geschäft weiter belasten

Die Testpflicht gilt auch weiterhin, ebenso wie die Maskenpflicht. Allerdings sind laut dem neuen Bundesinfektionsschutzgesetz bei Inzidenzen über 100 nur noch FFP2-Masken in Friseur-Salons und bei anderen körpernahen Dienstleistungen erlaubt. Die Friseur-Innung im Saarland befürchtet dadurch weitere Probleme, weil nach einer 75-minütigen Tragezeit der Schutzmasken eine 30-minütige Pause empfohlen wird.

Über dieses Thema wurde auch im "aktuellen bericht" am 28.04.2021 berichtet.

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