Frikadellen (Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa-Bildfunk)

Listerien-Frikadellen wohl auch im Saarland

  04.11.2019 | 16:02 Uhr

Möglicherweise mit Listerien befallene Fertigfrikadellen sind auch an saarländische Supermärkte ausgeliefert worden. Die Frikadellen der Firma Fleisch-Krone Feinkost GmbH seien in mehreren saarländischen Rewe- und vermutlich auch Norma-Supermärkten gelandet, sagte eine Sprecherin des Ministeriums für Verbraucherschutz.

Der Fleischproduzent aus Niedersachsen hatte kürzlich vorsorglich Frikadellen wegen des Verdachts auf Listerien zurückgerufen. Die Ware war auch in das Norma-Lager in Rheinböllen (Rheinland-Pfalz) geliefert worden. Da die Fleisch-Produkte für gewöhnlich auch ins Saarland geliefert werden, sei es wahrscheinlich, dass dort auch Norma-Märkte betroffen seien, sagte die Sprecherin des Ministeriums.

Das Herstellerunternehmen hat einen Rückruf für die folgenden Produkte gestartet:

  • Gut Bartenhof Frikadelle Klassik und Frikadellen-Bällchen mit den Chargen-Nummern 97812 und 97813 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.11.2019
  • ja! Frikadellenbällchen, 500-Gramm-Packung, mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 05.11. und 20.11.2019, Artikel-EAN 43 888 4022 2728, Veterinärkontrolleur DE - NI 10138

Nach Angaben des Ministeriums hängen in den betroffenen Supermärkten bereits Aushänge, die vor dem Lebensmittel warnen. Die entsprechende Charge müssten die Märkte nun aus dem Sortiment nehmen.

Grund für den Rückruf ist ein positiver Befund bei Listeria monocytogenes, der im Rahmen einer Eigenkontrolluntersuchung festgestellt wurde. Erst Anfang Oktober war beim hessischen Wursthersteller Wilke ein Listerienbefall bekannt geworden, der mit drei Todesfällen in Verbindung gebracht wird.

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