"Fridays for Future" in Wadern (Foto: SR/Michael Schneider)

"Fridays for Future" in Wadern

  08.03.2019 | 12:34 Uhr

Rund 270 Schüler haben am Freitag in Wadern an der Schülerdemonstration "Fridays for Future" teilgenommen. Mit der Aktion wollten sie für mehr Klimaschutz protestieren. Auslöser der Bewegung "Fridays for Future" war im Dezember 2018 das Video einer schwedischen Jugendlichen.

Nach den beiden Demonstrationen in Saarbrücken und Saarlouis sind am Freitag auch in Wadern Schüler auf die Straße gegangen, um sich für mehr Klimaschutz stark zu machen. Trotz Regen kamen knapp 270 Schüler zusammen und protestierten mit vielen bunden Plakaten und Trillerpfeifen. "Ich finde es wichtig, dass auch wir Kinder uns für die Umwelt einsetzen, denn es ist auch unsere Zukunft", sagte eine Schülerin.

Video [aktueller bericht, 08.03.2019, Länge: 3:00 Min.]
Saarländische Schüler gingen für "Fridays for Future" auf die Straße

Unterstützung von Eltern und Schulen

Unterstützt wurden die Jugendlichen zum Teil auch von ihren Eltern, die ebenfalls an der Protestaktion teilnahmen. Auch einige Schulen bekärftigten die Aktion, in dem sie die Klassenstufen acht bis zwölf extra freigestellt hatten. In Saarbrücken und Saarlouis hatten jeweils zwischen 1000 und 1600 Schüler an der Aktion teilgenommen.

Bildungsminister Ulrich Commercon (SPD) äußerte gegenüber dem SR erneut Verständnis für die Protestbewegung. Er bezeichnete den Protest als "legitim". Es sei aber wichtig, dass die Proteste gewaltfrei abliefen.

Junge Schwedin war Initiatorin

"Fridays for Future" in Wadern: Rund 270 Schüler protestierten
Audio [SR 3, 08.03.2019, Länge: 03:27 Min.]
"Fridays for Future" in Wadern: Rund 270 Schüler protestierten

Auslöser der Bewegung "Fridays for Future" war im Dezember 2018 das Video einer schwedischen Teenagerin. Die 15-jährige Greta Thunberg schwänzt seit einigen Monaten jeden Freitag die Schule, um für Klimaschutz zu demonstrieren. Inzwischen hat sie europaweit zahlreiche Nachahmer gefunden. Vor einer Woche war Thunberg in Hamburg und unterstützte dort den Schulstreik von rund 4000 Schülern.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 08.03.2019 berichtet.

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