Die Hand eines Patienten (Foto: Hans-Jürgen Wiedl/dpa-Zentralbild/ZB)

Weitere Ermittlungen gegen Völklinger Pfleger

  02.09.2019 | 14:50 Uhr

In den Mord-Ermittlungen gegen einen Krankenpfleger, der an der Völklinger SHG-Klinik Patienten getötet haben soll, ist nun auch die Staatsanwaltschaft Frankfurt aktiv geworden. Untersucht wird, ob der Mann womöglich auch dort Straftaten begangen haben könnte.

Die Untersuchung stehe aber noch ganz am Anfang, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der Deutschen Presseagentur. Konkrete Hinweise auf verdächtige Todesfälle gebe es bisher nicht. Die Staatsanwaltschaft machte keine Angaben darüber, an welcher Klinik oder welchen Krankenhäusern der 27-Jährige in Hessen beschäftigt war.

27-Jähriger unter Mordverdacht

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hatte am Freitag von Ermittlungen gegen einen 27-Jährigen wegen fünffachen Mordes und zweifachen Mordversuchs berichtet. Die Taten sollen sich zwischen März 2015 und März 2016 im Saarland ereignet haben. In dieser Zeit sei der Pfleger in der SHG-Klinik Völklingen beschäftigt gewesen.

Er soll Patienten nicht verordnete Notfallmedikamente gegeben haben, um sie in Lebensgefahr zu bringen. Anschließend habe er versucht, sie zu reanimieren. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft in Saarbrücken hatte der Krankenpfleger zuvor in Kliniken in Wiesbaden und in Frankfurt gearbeitet.

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