das Hallenbad in Bexbach (Foto: Marc Drumm (SR))

Land fördert Schwimmkurse in den Ferien

  25.04.2021 | 09:06 Uhr

Seit Monaten sind die Schwimmbäder im Saarland geschlossen. Schwimmkurse finden nicht statt. Das soll sich im Sommer ändern, dann soll es Ferienschwimmkurse geben. Das Sportministerium will sie mit 200.000 Euro fördern.

Immer weniger Kinder können schwimmen, sagt das saarländische Sportministerium. Durch die Coronapandemie habe sich dieses Problem weiter verschärft.

Um dem entgegenzuwirken, hat das Ministerium ein Schwimmprogramm angekündigt: Mit bis zu 75 Euro pro Kind sollen Schwimmkurse in den Sommerferien gefördert werden. Schwimmvereine, Kommunen, aber auch private Anbieter von Schwimmkursen können die Förderung ab dem 1. Mai beantragen.

Grundlagen- und Aufbaukurse

Nach Angaben des Innenministeriums werden sowohl Grundlagen- als auch Aufbaukurse angeboten. Erstere richteten sich an Kinder zwischen vier und acht Jahren. Ziel sei, dass sie am Ende des Kurses das Frühschwimmer-Schwimmabzeichen - also das "Seepferdchen" - ablegen. Ziel der Aufbaukurse sei das Deutsche Schwimmabzeichen Bronze. Diese Kurse seien für Kinder zwischen sieben und 14 Jahren gedacht.

200.000 Euro will das Ministerium für die Förderung der Kurse bereitstellen. Weitere 50.000 Euro sollen in die Ausbildung von Schwimmtrainern und Schwimmtrainerassistenten fließen.

Innenminister Klaus Bouillon (CDU) erklärte, Ziel sei es, die Schwimmausbildung von Kindern attraktiver zu machen und die Familien finanziell zu entlasten. Wenn die Schwimmbäder wieder öffnen könnten, solle das Schwimmprogramm direkt greifen.

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