Umweltmessstation (Foto: dpa)

Geringere Feinstaubbelastung während Pandemie

  09.01.2021 | 10:36 Uhr

Die Feinstaubbelastung im Saarland ist aufgrund der Corona-Pandemie und des Lockdowns im Jahr 2020 zurückgegangen. Das teilte das saarländische Umweltministerium mit. Die Jahresmittelwerte für Feinstaub lagen demnach insgesamt um zehn bis 20 Prozent unter den Werten des Vorjahres.

Während des ersten Lockdowns im März und April wurden laut Umweltministerium an der Verkehrsmessstation in Saarbrücken 50 Prozent weniger Feinstaub gemessen als im Vorjahreszeitraum. Auch im zweiten Lockdown seien die Feinstaubwerte geringer, als sie um diese Jahreszeit zu erwarten wären.

Allerdings seien auch die Witterungsverhältnisse eher typisch für eine schadstoffarme Wetterlage. Welcher Anteil an der niedrigen Belastung also dem Lockdown zuzuordnen ist, sei noch schwer abzuschätzen.

2020 nur drei Überschreitungen

Die Jahresmittelwerte für Feinstaub lagen insgesamt um zehn bis 20 Prozent unter den Werten des Vorjahres. Einzig in der Silvesternacht 2019/2020 wurde der für Feinstaub definierte Tagesgrenzwert von 50 µg/m³ an drei Messtationen überschritten. Betroffen waren die Messstationen Saarbrücken-Burbach, Saarbrücken-Verkehr und Lauterbach.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 08.01.2021 berichtet.

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