Abgebrannte Feuerwerkskörper liegen am Straßenrand (Foto: picture alliance/dpa | Christophe Gateau)

Saubere Luft in der Silvesternacht

  01.01.2021 | 11:10 Uhr

Auch wenn vielerorts im Saarland Silvesterfeuerwerk zu sehen und zu hören war: Es wurde offenbar deutlich weniger in die Luft geschossen als in früheren Jahren. Die Feinstaubbelastung war - wenn überhaupt - nur minimal erhöht.

In einem durchschnittlichen Jahr geht laut Bundesumweltamt rund ein Prozent der jährlichen Feinstaubbelastung in Deutschland auf wenige Stunden in der Silvesternacht zurück. Anders in diesem Jahr: Aufgrund des Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern wurde offenbar deutlich weniger in die Luft gefeuert als in früheren Jahren.

Die Feinstaubbelastung war in der Silvesternacht gar nicht oder nur minimal erhöht, wie aktuelle Daten der Messstationen des Immissionsmessnetzes Saar zeigen. Mit rund 30 µg/m³ lag der Stundenmittelwert in der Mainzerstraße in Saarbrücken für Feinstaub (PM10) zum Beispiel nur ganz leicht über dem Durchschnitt der vergangenen sieben Tage. Noch vor zwei Jahren lag der höchste gemessene Stundenwert hier zum Jahreswechsel bei 650 µg/m³. Ähnlich sah es auch an anderen Messstationen etwa in Völklingen, Ottweiler, Saarlouis und Dillingen aus.

Feinstaub gilt als gesundheitsgefährdend

Feinstaub wird abhängig von der Größe in PM 10 mit einem maximalen Durchmesser von 10 Mikrometer (µm), PM 2,5 und ultrafeine Partikel mit weniger als 0,1 µm Durchmesser unterteilt. Das Einatmen von Feinstaub gefährdet laut Bundesumweltamt die Gesundheit, sowohl bei kurzfristig hoher wie auch bei langfristig erhöhter Belastung.

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