Eine geschminkte Frau hinterm Steuer (Foto: imago/Pixsell)

Autofahren an Fastnacht: Gesicht muss erkennbar sein

  19.02.2019 | 12:19 Uhr

Wer sich an Fasching hinters Steuer setzt, muss mit seiner Kostümierung vorsichtig sein: Autofahrern ist es nämlich verboten, ihr Gesicht mit einer Maske oder einem Schleier zu verhüllen, teilt die Polizei mit. Wer erwischt wird, dem droht ein Bußgeld. Beim Thema Schminke ist die Sache nicht ganz so eindeutig.

"Ein Sternchen auf der Wange wird nicht geahndet", sagt Clemens Gergen von der saarländischen Landespolizei. Entscheidend sei, dass das Gesicht des Fahrers erkennbar ist. Denn seit einer Gesetzesänderung vom Herbst 2017 ist es verboten, das Gesicht im Straßenverkehr so zu verhüllen oder zu verdecken, dass der Fahrer nicht zu identifizieren ist.

Bis zu 120 Euro Bußgeld

Wer beim Autofahren mit verhülltem Gesicht erwischt wird, muss 60 Euro Bußgeld zahlen. Ist Vorsatz nachweisbar, sind es sogar 120 Euro. Für Beifahrer gilt die Regel allerdings nicht. Sie dürfen sich nach Lust und Laune verkleiden.

Die Polizei rät Fastnachtsenthusiasten, die ihre Maskierung schon zu Hause anlegen wollen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder sich von einem Taxi oder Bekannten kutschieren zu lassen.

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