Justizia (Foto: Pixabay/WilliamCho)

Ex-Rocker-Chef auf Bewährung

  08.09.2020 | 12:31 Uhr

Der frühere Chef der inzwischen verbotenen rockerähnlichen Gruppe Osmanen im Saarland ist wegen Drogenhandels und dem illegalen Besitz von Schlagringen verurteilt worden. Wie das Landgericht Saarbrücken mitteilte, erhielt der 31-Jährige eine Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung.

Dem 31-Jährigen war auch Anstiftung zum versuchten Mord zur Last gelegt worden. Dieser Vorwurf habe sich jedoch nach Angaben des Landgerichts Saarbrücken nach der Beweisaufnahme nicht halten lassen.

Nur Sachschaden

Dabei ging es um den Sprengstoffanschlag im August 2016 auf eine überwiegend von Kurden besuchte Shisha-Bar in Saarbrücken. Er war Höhepunkt einer bundesweiten Auseinandersetzung zwischen meist türkischstämmigen Osmanen und kurdischen Bahoz. Bei der Detonation war ein Sachschaden entstanden, verletzt wurde niemand.

Über dieses Thema haben auch die SR Hörfunknachrichten vom 08.09.2020 berichtet.

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