Mitglieder des Rundfunkrats in Sitzung mit Abstandsgebot (Foto: SR/ab)

Erste Rundfunkratsitzung seit Corona

Oliver Buchholz   29.06.2020 | 20:30 Uhr

Seit Ende Februar hat am Montag zum ersten Mal wieder der Rundfunkrat des Saarländischen Rundfunks getagt. Auf der Tagesordnung stand die Besetzung verschiedener Ausschüsse. Mit Spannung erwartet wurden auch die Berichte der Vorsitzenden, des Intendanten und des Verwaltungsrates.

Im Bericht der Vorsitzenden betonte Gisela Rink die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und damit auch des SR in Coronazeiten. Intendant Thomas Kleist ergänzte, der SR habe in den vergangenen Wochen so viel Zuspruch wie noch nie erfahren. Das sei ein Beweis dafür, dass der SR ausgewogen, seriös und einordnend berichte. Allerdings habe die Pandemie den SR auch vor organisatorische Herausforderungen gestellt.

Video [aktueller bericht, 29.06.2020, ab Minute: 09:33]
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Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks betont
Audio [SR 3, (c) SR/Oliver Buchholz, 30.06.2020, Länge: 01:03 Min.]
Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks betont

Die Arbeit sei auch für den Rundfunkrat schwierig gewesen, so Gisela Rink. Aus diesen Erfahrungen heraus sei es nun wichtig, dass der Rundfunkrat auch in Krisenzeiten die Möglichkeit zu Abstimmungen bekomme, sei es per Briefwahl, als digitale Sitzung oder im Umlaufverfahren. Eine entsprechende Änderung des Saarländischen Mediengesetzes berät der Landtag. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Joachim Rippel machte darauf aufmerksam, dass der Saarländische Rundfunk wegen der Corona-Pandemie zusätzliche Kosten hatte, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. So habe vor allem die technische Ausstattung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Arbeit von zu Hause aus zu Buche geschlagen.

Über dieses Thema hat auch der aktuelle bericht vom 29.06.2020 berichtet.

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