Kinder einer Kindertagesstätte essen ein Mittagessen. (Foto: dpa)

Erneut Verunreinigungen im Kita-Essen

  28.09.2018 | 18:04 Uhr

Die Stadt Saarbrücken bekommt die Probleme mit Fremdkörpern in Kita-Mahlzeiten nicht in den Griff. Mitte September wurde erneut verunreinigtes Essen angeliefert. In der Kritik steht der Caterer, der 16 von 20 städtischen Kitas beliefert und zuletzt bereits eine Abmahnung bekommen hatte.

Wie Stadt-Sprecher Thomas Blug dem SR mitteilte, wurde am 17. September in der Kita auf dem Eschberg ein Stück Gummi im Mittagessen gefunden, bevor das Essen an die Kinder herausgegeben wurde. Das Essen werde derzeit vom Landesamt für Umwelt- und Verbraucherschutz untersucht.

Nach dem Vorfall wurde dem Caterer bis auf Weiteres die Lieferung untersagt. Die Kita Eschberg wird seitdem von einem anderen Caterer beliefert. Bereits in der Vergangenheit war es zu ähnlichen Vorfällen gekommen, zuletzt auch Anfang September. Daraufhin hatte die Stadt den Caterer (am 7. September) abgemahnt. 

Zu weiteren Konsequenzen für den Caterer äußerte sich Blug nicht. Man setzte auf Dialog, um die Qualität des Essens zu verbessern, sagte er dem SR.

Zudem gab es Mitte September offenbar noch einen weiteren Zwischenfall in einer Kita. Dort wurde im Essen eine braune, nicht definierbare Flüssigkeit gefunden, teilten Eltern dem SR mit. Verantwortlich ist derselbe Caterer.

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