NIES - Frau stirbt bei Sturz aus Achterbahn (Foto: picture alliance/dpa | Thomas Frey)

Ermittlungen nach Achterbahn-Unglück in Klotti-Park laufen weiter

  18.08.2022 | 12:07 Uhr

Die Staatsanwaltschaft hat sich zum Stand der Ermittlungen nach dem tödlichen Sturz einer 57-jährigen Saarländerin aus einer Achterbahn im Freizeitpark Klotten geäußert. Demnach gibt es bislang keine neuen Erkenntnisse, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

Gut zwei Wochen nach dem tödlichen Achterbahnunglück im Freizeitpark Klotten an der Mosel dauern die Ermittlungen zu den Hintergründen an.

Es gebe noch keinen neuen Sachstand, teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Das in dem Todesermittlungsverfahren in Auftrag gegebene Sachverständigengutachten liege bisher nicht vor. Zudem seien noch Unterlagen auszuwerten.

TÜV muss Sicherheit noch überprüfen

Seit dem Unglück steht die Achterbahn still. Der Kreis Cochem-Zell hat den Betrieb der Bahn verboten, bis der TÜV die Sicherheit des Fahrgeschäfts überprüft hat.

Wann das geschieht und wie lange es dauert, sei noch nicht klar. Derzeit stimme man sich noch über den erforderlichen Umfang der Sachverständigenprüfung ab, wie der Kreis mitteilte. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord sei als bauaufsichtliche Fachbehörde eingebunden.

Dauer der Ermittlungen noch unklar

Der Freizeitpark ist seit dem 9. August wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Der Anfangsverdacht einer Straftat hat sich laut Staatsanwaltschaft bislang nicht ergeben.

Wann mit einem Abschluss der Ermittlungen zu rechnen ist, ist laut dem Oberstaatsanwalt Dietmar Moll unklar.

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