Eine noch nicht entschärfte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. (Foto: dpa/Uwe Anspach)

Ermittlungen gegen rheinland-pfälzische Bombenentschärfer

  09.10.2020 | 06:53 Uhr

In Rheinland-Pfalz ermitteln die Behörden gegen mehrere aktive und ehemalige Mitglieder des Kampfmittelräumdienstes. Bei ihnen waren Waffen und Munition gefunden worden, obwohl sie dafür keine Genehmigung hatten.

Die Trierer Staatsanwaltschaft bestätigte dem SWR einen entsprechenden Bericht des "Trierischen Volksfreundes". Demnach geht es um fünf Bombenentschärfer im Alter zwischen 53 und 74 Jahren. Ihnen werden Vergehen gegen das Sprengstoffgesetz und Untreue vorgeworfen.

Bei ihnen sollen Waffen, Patronen und Zünder gefunden worden sein, obwohl die Männer dafür keine Genehmigung hatten. Derzeit werde geprüft, ob es sich um Fundstücke des Kampfmittelräumdienstes handele.

Ein 53 Jahre alter Kampfmittelräumer soll einem Mann aus der Region Trier gar ein Panzerfaustrohr samt Treibmittel überlassen haben. Obendrein soll er möglicherweise auch im Internet mit entschärften Fundstücken des Kampfmittelräumdienstes gehandelt haben.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 09.10.2020 berichtet.

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