HNO-Klinik des UKS in Homburg (Foto: Sebastian Knöbber/SR)

Ermittlungen gegen HNO-Chef in Homburg

Barbara Spitzer   07.05.2020 | 14:55 Uhr

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Chef der Hals-Nasen-Ohren-Klinik des Uniklinikums Homburg wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung von zwei Ärztinnen und einer OP-Schwester. Der Verdacht ergibt sich aus den Aussagen der beiden betroffenen Ärztinnen.

Es gehe um unangemessene Berührungen, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf SR-Anfrage. Laut einem früheren Bericht der Frankfurter Rundschau soll ihnen der Chef im OP-Saal von hinten an die Brüste oder auch in den Schritt gefasst haben. Zugleich habe er ihnen auch mit dem Ende ihrer Karriere gedroht.

Video [aktueller bericht, 07.05.2020, ab 10:11 Min.]
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Die Homburger HNO-Klinik war zuletzt im November in die Schlagzeilen geraten, weil Kinder möglicherweise im OP-Bereich sexuell missbraucht worden sein sollen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Unbekannt in sieben Fällen. Ausgangspunkt sind Verletzungen oder psychische Auffälligkeiten der Kinder.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 07.05.2020 berichtet.

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