Ein fahrender ICE (Foto: SR)

Behinderungen wegen Erdrutsch halten an

Axel Wagner   14.02.2020 | 19:08 Uhr

Wegen eines Erdrutsches in der Nähe von Forbach Anfang der Woche kommt es weiterhin zu Problemen im deutsch-französischen Bahnverkehr. Ab Mittwoch sollen laut SCNF die ersten Züge zwischen Herny und Faulquemont wieder rollen.

Der Hangrutsch an einem Bahngleis in der Nähe von Forbach sorgt auch in den kommenden Tagen für Behinderungen im grenzüberschreitenden Nah- und Fernverkehr. Betroffen sind die aus Paris kommenden ICE- und TGV-Züge sowie die Regionalzugverbindungen zwischen Metz, Forbach und Saarbrücken.

Ersatzbusse unterwegs

Die SNCF plant für das Wochenende als Ersatz einen Busverkehr. Am Samstag verkehren über den Tag verteilt je Fahrtrichtung drei Ersatzbusse zwischen Metz, Forbach und Saarbrücken, am Sonntag jeweils zwei. Am Montag- und Dienstagmittag fährt laut SNCF-Fahrplan ein Bus von Metz nach Saarbrücken. Alle anderen Regionalzugverbindungen sind nur mit Umstiegen erreichbar.

Wie das Unternehmen dem SR mitteilte, rechnet man ab Mittwoch wieder mit den ersten Zugverbindungen, dann allerdings noch mit reduzierter Geschwindigkeit.

Von Saarbrücken nach Paris nicht betroffen

Aufseiten der Deutschen Bahn ist der Regionalexpress RE18 zwischen Saarbrücken und Metz betroffen. Hier müssen Reisende bis Donnerstag kommender Woche mit Ausfällen und Verspätungen rechnen.

Die ICE- und TGV-Züge, die aus Paris kommen und eigentlich in Forbach, Saarbrücken und Kaiserslautern halten sollten, werden derzeit weiter über Karlsruhe umgeleitet. Die beiden Unternehmen bieten für die Züge, die um 9.04 und 19.06 Uhr in Paris abfahren, Ersatzbusse an. Diese fahren vom Bahnhof Lorraine TGV in Louvigny (Département Moselle) nach Forbach, Saarbrücken und Kaiserslautern. Für alle übrigen Abfahrten werden Ersatzverbindungen über Metz nach Saarbrücken und über Mannheim nach Kaiserslautern angeboten.

Die Fahrtrichtung von Saarbrücken nach Paris ist von den Störungen nicht betroffen. Anfang der Woche kam es auf der Bahnstrecke zwischen Herny und Faulquemont, etwa 30 Kilometer vor Forbach, zu einem Erdrutsch. Das schlechte Wetter soll laut SCNF zu dem Herabstürzen des Hangs geführt haben.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 14.02.2020 berichtet.

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