Mailbox (Foto: dpa)

Saarländische Lehrer sollen E-Mail-Adressen bekommen

  26.08.2020 | 06:43 Uhr

Das Saarland plant die Einführung dienstlicher E-Mail-Adressen für Lehrer. Laut einem Bericht des "Tagesspiegel" will das Land im laufenden Schuljahr damit beginnen, E-Mail-Postfächer für Lehrkräfte einzurichten.

Bislang hat ein Großteil der deutschen Lehrkräfte dem Medienbericht zufolge keine dienstliche E-Mail-Adresse. Eine Umfrage in den Bundesländern habe aber ergeben, dass neben dem Saarland auch Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein die Einrichtung einer solchen Adresse planen.

Sachsen-Anhalt als Vorreiter

Zögerlich sei dagegen Niedersachsen. Das Kultusministerium verweise auf existierende E-Mail-Adressen für Schulleitungen, über die theoretisch auch alle Lehrkräfte erreicht werden könnten. "Dienstliche E-Mail-Adressen für Lehrkräfte sind bisher in der Überprüfung", zitiert der Tagesspiegel das Ministerium.

Fünf Länder hätten bereits E-Mail-Zugänge eingerichtet oder seien gerade dabei. Dies seien Brandenburg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. In Bremen, Sachsen-Anhalt und Sachsen gebe es seit längerem die Möglichkeit, Mailadressen einzurichten. Dies werde jedoch nicht flächendeckend genutzt. Sachsen-Anhalt biete bereits seit 2001 und damit am längsten E-Mail-Zugänge.

Über dieses Thema wurde auch in der SR-Nachrichtensendung "aktuell" am 26.08.2020 berichtet.

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