Beschilderung weist auf eine sogenannte Elternhaltestelle hin (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Bei Elternhaltestellen soll nachgebessert werden

  06.06.2018 | 10:33 Uhr

Rund einen Monat nachdem an vier Schulen im Saarland Elternhaltestellen eingerichtet wurden, zieht die Stadt Saarbrücken eine weitgehend positive Bilanz. Die Haltestellen würden gut angenommen. Trotzdem gebe es aber noch Nachbesserungsbedarf.

An der Turmschule in Dudweiler, der Max-Ophüls-Grundschule in St. Johann, der Arnulfschule in St. Arnual und am Rotenbühl-Gymnasium in Saarbrücken hat die Landeshauptstadt Saarbrücken Anfang Mai Elternhaltestellen eingerichtet. Dort können die Eltern für kurze Zeit parken, um ihre Kinder ein- oder aussteigen zu lassen.

Gut einen Monat nach dem Start bewertet die Stadt Saarbrücken die Entwicklung positiv. Grundsätzlich würden sie gut angenommen und sich an die Regeln gehalten: "Generell halten sich die Eltern an die Vorgaben," erklärt Ingo Beckendorf, Pressesprecher bei der Stadt Saarbrücken.

Haltestellen oft zugeparkt

Ein Problem sei allerdings, dass die Haltestellen oft zugeparkt würden. Um das künftig zu verhindern, arbeite derzeit ein Team von der Verkehrs- und Straßenplanung zusammen mit dem Ordnungsamt und mit der Hochschule für Technik und Wirtschaftan einer Lösung.

Zudem, so Beckendorf, müssten die Haltestellen besser erkennbar sein: "Die Visualisierung ist auch ganz wichtig. So werden zukünftig größere Schilder hergestellt und an Anfang und Ende platziert." Gegebenenfalls müsse auch mit Farbe gearbeitet werden, damit die Haltestellen besser auffielen."

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