Eichenprozessionsspinner sind am Stamm einer Eiche zu sehen. (Foto: picture alliance/dpa | Friso Gentsch)

Eichenprozessionsspinner nisten wieder

  21.06.2021 | 11:16 Uhr

Wie jedes Jahr nistet der Eichen-Prozessionsspinner auch in diesem Sommer an saarländischen Eichen. Ein Zusammentreffen mit den giftigen Haaren der Raupen kann zu unangenehmen Hautreizungen führen.

Vor allem in Gebieten mit vielen Besuchern wie zum Beispiel auf Park- und Rastplätzen aber auch an Geh-, Rad- und Wanderwegen können die Eichenprozessionsspinner bis Ende Oktober auftreten, teilte der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) mit.

Von Juckreiz bis Atemnot

Bei einer Berührung mit den Raupen, die sich später in einen Nachtfalter verwandeln, kann es laut LfS zu schmerzhaften Reaktionen in Form von Hautreizungen wie Pusteln mit starkem Juckreiz sowie Schleimhautreizungen bis hin zu Atemnot kommen. Denn die Haare der Raupen sind giftig.

Video [aktueller bericht am Ostermontag, 05.04.2021, Länge: 2:28 Min.]
Natürliche Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Befallene Gebiete meiden

Um ein unangenehmes Aufeinandertreffen zu verhindern, ruft der LfS dazu auf, sich von bereits abgesperrten Bereichen fernzuhalten. Gerade die Haare der Raupen könnten über weite Strecken vom Wind getragen werden. Daher sollten auch noch nicht abgesperrte Bereiche mit Befall unbedingt gemieden werden.

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