Raupen des Eichenprozessionsspinners kriechen auf einem Eichenstamm (Foto: dpa/Patrick Pleul)

Eichenprozessionsspinner bereitet Sorgen

  06.05.2020 | 14:45 Uhr

Das saarländische Umweltministerium rechnet für den Sommer wieder mit Problemen durch den Eichenprozessionsspinner. Das teilte das Ministerium auf SR-Anfrage mit. Die Brennhaare der Raupe können einen Hautausschlag oder einen allergischen Schock auslösen.

Seit zwei Jahren hat sich nach Auskunft des saarländischen Umweltministeriums der Nachtfalter zunächst von den wärmeren Gegenden des Saarlandes, etwa dem Bliesgau, in die Städte ausgebreitet.

Nester müssen entfernt werden

Problematisch seien die Insekten, deren Brennhaare im Raupenstadium Hautausschläge und allergische Reaktionen auslösen, vor allem auf Eichen an Kinderspielplätzen, Schulhöfen, Wohnanlagen und Straßenrändern. Betroffene Gebiete müssten großflächig gesperrt oder die Nester entfernt werden.

 Als Konsequenz der starken Verbreitung empfiehlt das Umweltministerium keine Eichen mehr als Einzelbäume im städtischen Raum zu pflanzen.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 06.05.2020.

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