Sperrmüll steht zur Abholung bereit (Foto: imago images/Steinach)

Sperrmüll sollte zwischengelagert werden

  25.03.2020 | 21:18 Uhr

Um die Müllabfuhren in der Corona-Krise zu entlasten, sollten Bürger momentan auf die Abholung von Sperrmüll verzichten. Darum bittet der Entsorgungsbetrieb ZKE. Die Entsorgung von Rest- und Biomüll habe Priorität.

Viele nutzen die aktuelle Phase der Ausgangsbeschränkungen, um Haus oder Wohnung zu entrümpeln. Weil aber die Wertstoffzentren genau wie die Grünschnittanlagen wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, möchten immer mehr Menschen einen Abholtermin für Sperrmüll vereinbaren. Das stellt die Entsorger vor Probleme.

"Unser Fokus liegt darauf, ausreichend Personal für die Abfuhr von Rest- und Biomüll vorzuhalten, die aus Gründen des Hygieneschutzes oberste Priorität hat", sagte ZKE-Pressesprecherin Judith Pirrot. "Wir appellieren deshalb an die Bürgerinnen und Bürger, die Müllwerker solidarisch zu unterstützen und Entrümpelungen zu verschieben oder Aussortiertes zwischenzulagern, bis sich die Situation entspannt hat.“

Sperrige Abfälle und Wertstoffe sollten nach Möglichkeit im häuslichen Umfeld gelagert werden, so der ZKE. Sperrmüllabholungen sollten nur in dringenden Fällen stattfinden, etwa bei einem Hausverkauf.

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