Bunte Ostereier schmücken einen Strauch (Foto: dpa/Patrick Pleul)

Was ist an Ostern erlaubt?

  10.04.2020 | 08:33 Uhr

Eiersuche, Kaffeekränzchen, Grillparty - Ostern ist für viele eine Zeit für einen Besuch bei Freunden und Verwandten. Doch in der Corona-Krise gibt es deutliche Einschränkungen. Ein Überblick, was erlaubt ist und was nicht.

Seit mehreren Wochen gelten im Saarland Ausgangbeschränkungen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Vor die Tür darf nur, wer einen triftigen Grund hat. Ob ein Besuch bei Verwandten dazuzählt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Erlaubt ist der Besuch

  • bei eigenen Kindern von getrennt lebenden Eltern
  • beim Lebenspartner, der in einem getrennten Haushalt lebt
  • mit eigenen Kindern beim Lebenspartner, der ebenfalls eigene Kinder hat
  • bei pflegebedürftigen Eltern / Großeltern / Verwandten

Nicht erlaubt ist der Besuch

  • bei Freunden
  • bei weiteren Verwandten
  • bei Großeltern, die nicht im eigenen Haushalt leben

Ebenfalls untersagt:

  • Gemeinsame Grillparty mit Nachbarn

Bei Verstößen, die den privaten Bereich betreffen, also etwa der Besuch der Großeltern in deren Wohnung, können bis zu 200 Euro Strafe fällig werden. Bei Verstößen im öffentlichen Bereich, zum Beispiel ein großer Familienausflug mit Großeltern, können es zwischen 200 und 400 Euro sein.

Die Polizei kündigte an, auch am Osterwochenende im Saarland öffentliche Plätze verstärkt zu kontrollieren. Wenn es offensichtlich sei, dass im privaten Bereich gefeiert werde, "werden wir auch dort einschreiten", sagte Landespolizeipräsident Norbert Rupp.

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