Die Rentiere im Freisener Naturwildpark (Foto: Julia Becker)

Naturwildpark Freisen droht das Aus

  13.04.2020 | 10:49 Uhr

Dem Naturwildpark in Freisen droht infolge der Corona-Krise die Schließung. Alle Reserven seien aufgebraucht, teilte das Team des Parks in einem Aufruf mit. Deshalb sei der Park dringend auf Spenden angewiesen.

Naturwildpark Freisen kämpft ums Überleben
Audio [SR 1, (c) Daniel Simarro, Jörg Broszeit, 14.04.2020, Länge: 02:32 Min.]
Naturwildpark Freisen kämpft ums Überleben

„Unsere Futterkosten liegen täglich bei circa 500 Euro, ohne Einnahmen ist dies nicht zu bewältigen“, heißt es in einem Spendenaufruf des Parks. Betreiber Matthias Broszeit hatte zuvor der „Saarbrücker Zeitung“ gesagt, der Park stehe kurz vor dem Aus. „Wenn nichts geschieht, sind wir in drei Monaten am Ende, und ich kann Insolvenz anmelden.“

Broszeit betreibt den Naturwildpark gemeinsam mit seinem Bruder Jörg seit 1999. „Ich habe mein ganzes Leben hier mitgearbeitet, und unsere Familie hat sich hier eine Existenz aufgebaut, und nun muss ich mit ansehen, wie ein kleiner Virus alles zunichte macht.“

Wer Spenden möchte, kann dies über die Internetseite des Parks tun. Zusätzlich werden an der Parkkasse Gutscheine für Jahreskarten verkauft, um die Einnahmen des Zoos zu sichern.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 13.04.2020 berichtet.

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