Ein Krankenpfleger schiebt ein Krankenbett durch den Flur einer Station.  (Foto: dpa)

Viele Kliniken verhängen Besuchsstopp

  17.03.2020 | 18:29 Uhr

Neben dem Klinikum Saarbrücken haben am Dienstag auch Püttlingen, Sulzbach, das DRK-Krankenhaus Saarlouis und das Klinikum Merzig einen Besucherstopp bekanntgegeben. Demnach dürfen nur noch in Ausnahmefällen Besucher in die Krankenhäuser. Auch die Kliniken in St. Ingbert und Homburg hatten in den vergangenen Tagen die gleiche Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus ergriffen.

Derzeit dürfen weder auf dem Winterberg, noch in St. Ingbert, Homburg, Püttlingen, dem DRK-Krankenhaus in Saarlouis, Sulzbach und im Klinikum Merzig Besucher ins Krankenhaus. Demnach sind Patientenbesuche sind nur noch in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erlaubt. In St. Ingbert galt der Besuchsstopp bereits seit Samstag. Das Uniklinikum Homburg setzt ihn seit Montag um. Ausnahmeregelungen soll es lediglich für Kinder und Schwerkranke geben.

Besuchszeiten in anderen Kliniken stark eingeschränkt

Bereits zuvor hatten viele Krankenhäuser ihre Besuchszeiten stark eingeschränkt. Die meisten Kliniken erlauben nur noch einen Besucher pro Tag und Patient. Dies gilt unter anderem am Caritasklinikum Saarbrücken an seinen beiden Standorten St. Theresia und St. Josef. Statt sie zu besuchen, sollen Angehörige mit Patienten der Uniklinik per Telefon Kontakt halten.

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Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 16.03.2020 berichtet.

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