Geschlossene Kita (Foto: Arno Burgi - dpa/ Report)

Kita-Gebühren können zeitweise erlassen werden

Janek Böffel   25.03.2020 | 17:22 Uhr

Eltern können von Beiträgen für Kitas und Freiwillige Ganztagsbetreuung zeitweise befreit werden. Darauf haben sich Träger und Bildungsministerium am Mittwoch bei einem Spitzengespräch geeinigt.

Laut SR-Informationen haben sich SPD-Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot und die Spitzen der Träger darauf geeinigt, Eltern, die durch die Corona-Krise in finanziellen Schwierigkeiten stecken, beispielsweise durch Kurzarbeit, die Beiträge für Kita und Freiwillige Ganztagsschulbetreuung zu erlassen. Wer die Beiträge nicht zahlen kann oder will, muss seinem Träger Bescheid geben, der die Beiträge dann erlässt.

Das soll ohne Bedürftigkeitsprüfung gehen und auch für Eltern von Kindern in der Notbetreuung möglich sein. Das Land erstattet den Trägern dann die Einnahmeausfälle. Die Regelung ist bis Ende April befristet.

Geschlossen wegen Corona

Damit helfe man den Eltern, die derzeit vor großen Herausforderungen stehen, so Streichert-Clivot. Gleichzeitig brauche man aber auch Kitas, die nach der Schließung sofort wieder an den Start gehen können.

Seit anderthalb Wochen sind sämtliche Schulen und Kitas im Land geschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Bisher hatten Eltern allerdings trotzdem die vollen Kita-Beiträge von mehreren Hundert Euro zahlen müssen. Das hatte zu Unmut geführt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 25.03.2020 berichtet.

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