Ein Arzt spricht während eine Video-Sprechstunde in seiner Praxis mit einem Patienten. (Foto: Monika Skolimowska/ZB/dpa)

Mehr Akzeptanz für ärztliche Videosprechstunden

  27.07.2020 | 12:51 Uhr

Deutlich mehr Menschen sind seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie offen für Videosprechstunden beim Arzt. Gründe sind die Angst vor einer Ansteckung, aber auch gesparte Zeit, ergab eine Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse.

Nicht persönlich beim Arzt antreten, sondern per Videosprechstunde von zu Hause aus - seit Corona steigt die Akzeptanz für solche Untersuchungen. Dieses Ergebnis zeigt eine Untersuchung des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse.

Im Dezember 2019 konnte sich mit 27 Prozent nicht einmal jeder dritte Befragte aus den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland vorstellen, den Arztbesuch per Videochat zu erledigen. Aktuell ist mit 51 Prozent mehr als die Hälfte der Befragten offen dafür.

Gesparte Zeit ist wichtig

Als wichtigste Gründe nannten Befragte die Zeitersparnis und die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Fast jeder dritte gab auch an, vor Ort gebe es keinen passenden Facharzt (bundesweit nur jeder vierte).

Laut Techniker Krankenkasse kommen Online-Sprechstunden inzwischen auch bei der älteren Generation gut an: Bundesweit gab fast jeder dritte Befragte über 70 an, dass er seinen Arzt per Videoschalte konsultieren würde.

Datenbasis

Für die repräsentative Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse im Dezember 2019 und im Mai 2020 bundesweit jeweils 1000 Menschen ab 18 Jahren befragt.

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