Datenklau (Foto: dpa)

CISPA will Firmengründungen fördern

Florian Mayer   05.10.2018 | 06:57 Uhr

Jungen Unternehmen, die noch ganz am Anfang stehen, die besten Startbedingungen bieten: So lässt sich ein „Inkubator“ in der Wirtschaft wohl am einfachsten beschreiben. Eine solche Starthilfe für Gründer hat jetzt auch das CISPA-Helmholtzzentrum an der Saar-Uni. Die IT-Sicherheitsforscher haben es am Donnerstag offiziell vorgestellt.

Studiogespräch: "Man will zu den weltweit größten Standorten für IT-Sicherheit werden"
Audio [SR 3, Studiogespräch: Karin Mayer / Florian Mayer, 05.10.2018, Länge: 03:11 Min.]
Studiogespräch: "Man will zu den weltweit größten Standorten für IT-Sicherheit werden"

Forscher, Gründer und Geldgeber zusammenbringen. Ideen und Forschungsprojekte bis zur Marktreife unterstützen und das Saarland als Spitzenstandort in Sachen IT-Sicherheit auf der ganzen Welt attraktiv machen - diese Aufgaben hat sich das „Fusion“ genannte Projekt am CISPA-Helmholtzzentrum auf die Fahnen geschrieben.

1,5 Millionen Euro Förderung

Finanziert wird „Fusion“ vollständig vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Drei Jahre lang erhält das Projekt 500.000 Euro jährlich. Danach soll das CISPA-Helmholtzzentrum die Kosten des sogenannten Inkubators selbst tragen.

Hinter dem Inkubator steckt ein Team aus insgesamt fünf Gründungsexperten. Sie sollen angehenden IT-Unternehmern aus dem Saarland nicht nur bei der Suche nach Geldgebern helfen, sondern auch dafür sorgen, dass erfolgreiche IT-Firmen am Ende auch im Saarland bleiben.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 05.10.2018 berichtet.

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