Symbolbild: CISPA (Foto: SR / Felix Schneider)

Cispa unterstützt Entwicklung von Corona-App

  28.04.2020 | 20:50 Uhr

Das Saarbrücker Helmholtz-Zentrum Cispa und die Fraunhofer-Gesellschaft sollen den Bund bei der Entwicklung einer Corona-Warn-App offiziell beraten. Die App soll dabei helfen, Ansteckungen mit dem Coronavirus nachvollziehen zu können.

Die technische Anwendung für Smartphones soll von der Deutschen Telekom und SAP umgesetzt und zur Marktreife gebracht werden. Das teilten die Ministerien für Gesundheit und Inneres sowie das Kanzleramt am Dienstag mitteilten. Sie bekräftigten den Ansatz, dass Daten nicht zentral gespeichert werden sollen.

Die App soll erfassen, wenn sich Smartphones nah gekommen sind und Nutzer warnen, wenn sie sich in der Nähe einer mit dem Coronavirus infizierten Person aufgehalten haben. Dadurch soll die App helfen, Ansteckungen nachverfolgen zu können.

Das Cispa hatte sich zuvor wegen Sicherheitsbedenken teilweise aus der Entwicklung der Corona-App zurückgezogen. Die Bundesregierung verfolgte zu diesem Zeitpunkt einen Ansatz, bei dem Daten zentral gespeichert werden sollten.

Über dieses Thema hat auch der "aktuelle bericht" am 28.04.2020 im SR Fernsehen berichtet.

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