Der Rettungshubschrauber „Christoph 16“ der ADAC Luftrettung (Foto: Ann-Iren Ossenbrink)

Christoph 16 muss seltener ausrücken

  05.03.2020 | 15:18 Uhr

Der auf dem Saarbrücker Winterberg stationierte ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 16 ist im vergangenen Jahr zu rund 1350 Einsätzen geflogen. Das waren zehn Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Haupteinsatzgrund für die Lebensretter waren Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen (29 Prozent). In 26 Prozent der Fälle wurde der Hubschrauber wegen Verletzungen nach Unfällen gerufen. Knapp dahinter lagen Einsätze aufgrund von psychiatrischen oder geburtshilflichen Notfällen (23 Prozent).

Hohe Einsatzzahlen

Mit insgesamt 1343 Einsätzen - rund vier am Tag - liegt Saarbrücken im Mittelfeld der deutschen Luftrettungsstationen. Die meisten Einsätze gab es in Berlin (2467), die wenigsten in der Westpfalz (386).

Bundesweit mussten die Rettungshubschrauber im Jahr 2019 insgesamt rund 54.000 Mal ausrücken. Damit verbleibt die Einsatzzahl laut ADAC zum fünften Mal in Folge auf einem Rekordniveau.

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